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Nachhaltiges Leben

Wir wollen den Rhein-Sieg-Kreis nachhaltig gestalten. Nachhaltigkeit heißt für uns, dass Ökologie und Ökonomie möglichst in Einklang gebracht werden müssen. Dabei darf auch der soziale Aspekt nicht außer Acht gelassen werden. Mit unseren Ressourcen müssen wir sparsam umgehen und unsere Umwelt schützen.

  • Die Energiewende muss auch im Rhein-Sieg-Kreis vorangebracht werden. Unsere Vision ist ein energieautarker Kreis, d.h. dass die Energie, die verbraucht wird, auch im Kreis produziert werden kann. Dafür brauchen wir einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energie, wie Photovoltaik, Windenergie oder Geothermie. Energiegewinnung aus Biomasse befürworten wir nur, wenn es sich um Abfallprodukte handelt, da Energiepflanzen in Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau stehen, was wir aus ethischen Gründen ablehnen. Die Energiewende darf jedoch nicht auf Kosten der sozial Schwachen in unserer Gesellschaft gehen. Energie darf kein Luxusgut werden.

  • Zur Förderung der Energiewende setzen wir vor allem auf Genossenschaftsmodelle. Auch die Rekommunalisierung der Energieversorgung zurück in die Zuständigkeit von Stadtwerken kann oftmals eine sinnvolle Lösung sein. So könnte auch die Wertschöpfung vor Ort gesteigert werden. Der Kreis muss bei der Gestaltung der Energiewende eine Koordinierungsfunktion übernehmen, um ineffizientem Kirchturmdenken einzelner Kommunen entgegenzuwirken. Statt auf Finanzgeschäfte und Beteiligung an privatwirtschaftlichen Energieunternehmen setzen wir auf Investitionen in eigene Energieprojekte, die in kommunaler sind oder an denen Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden, wie z. B. Bürgerwindparks.

  • Die Energiewende funktioniert nur über dezentrale Energieerzeugung. Dabei spielen die privaten Haushalte eine zentrale Rolle. Daher soll der Kreis unabhängige Beratungsangebote für Hausbesitzer/innen ausgebaut werden. Dabei muss mindestens ein/e entsprechend ausgebildete/r Energieberater/in pro Kommune zur Verfügung stehen.

  • Wir wollen den fairen Handel stärker fördern. Bei öffentlichen Beschaffungen soll der Aspekt des fairen Handels stärker berücksichtigt werden. Auch der lokale und regionale Handel muss gefördert werden.

  • Wir wollen eine ökologisch nachhaltige und gentechnikfreie Landwirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis. Großmastanlagen lehnen wir ab, wir wollen keine perversen „Tierfabriken“.

  • Abfall ist ein wichtiger Rohstoff. Deshalb gehört die Abfallbeseitigung nicht in die Hand von privaten Unternehmen. Wir wollen nicht, dass Privatunternehmen die lukrativen Abfälle oder Routen betreiben und die öffentliche Hand den wenig lukrativen Rest. Wertstoffe müssen so gut wie möglich wiederverwertet werden.

  • Wir unterstützen das Naturschutzprojekt „Chance7“. Allerdings dürfen deswegen nicht die anderen Kommunen aus dem Blick gelassen werden. Das kreiseigene Förderprogramm für Streuobstwiesen soll wieder eingeführt werden. Generell wollen wir Maßnahmen stärker fördern, die Umwelt und Klima in unserer Region schützen.