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Miteinander leben – gerecht und tolerant

Unser Ziel ist ein Rhein-Sieg-Kreis, in dem jede und jeder unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialem Umfeld, Einkommen, Bildung, Gesundheit oder sexuelle Identität gleichberechtigt leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Wir wollen möglichst gleiche Chancen für alle. Richtschnur unserer Politik ist dabei auch Generationengerechtigkeit. Das heißt für uns:

  • Alle Menschen müssen sich eine Wohnung leisten können. Wir wollen nicht, dass z.B. Familien, Alleinerziehende oder alte Menschen aus ihrem Umfeld verdrängt werden, weil die Mieten unverhältnismäßig steigen oder sie keinen Wohnraum finden. Deshalb wollen wir den öffentlichen, preisgebundenen Wohnraum ausbauen. Dabei setzen wir auf eine koordinierte Sozialraumplanung, die Kompetenzen bündelt und die Bildung sozialer Brennpunkte vermeidet. Auch für obdachlose Menschen wollen wir eine angemessene Unterbringung und qualifizierte Unterstützungsangebote, um den Rückweg ins gesellschaftliche Leben zu ermöglichen.

  • Neuer Wohnraum muss barrierefrei und altersgerecht sein. Wir wollen neue Wohnprojekte gezielt fördern, z.B. das Zusammenleben von Jung und Alt. Älteren Menschen wollen wir die Möglichkeit bieten, auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben.

  • Die soziale Infrastruktur muss erhalten bleiben. Auch Haushaltssicherungskonzepte dürfen nicht dazu führen, dass z.B. Bibliotheken oder Schwimmbäder geschlossen werden. Solche Schließungen treffen vor allem Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten.

  • Vielfalt zeichnet unseren Kreis aus. Projekte gegen Diskriminierung und Ausgrenzung wollen wir aktiv fördern. Wir setzen uns für entsprechende Gedenkveranstaltungen im Rhein-Sieg-Kreis ein, z.B. als Gedenken an die NSU-Morde.

  • Wir brauchen das kommunale Wahlrecht auch für Nicht-EU-Ausländer/innen. Der Landrat/die Landrätin sollte aktiv dafür werben, dass ausländische Mitbürger/innen die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben. Dabei soll es möglichst geringe bürokratische und finanzielle Hürden geben. Menschen mit ausländischem Pass und Migrationshintergrund müssen in der Kommunalpolitik eine stärkere Stimme bekommen. Zur Bündelung von Angeboten wollen wir Integrationszentren einrichten.

  • Wir wollen eine inklusive Gesellschaft, d.h. eine Gesellschaft, die Vielfalt und Unterschiedlichkeit positiv annimmt. Dieser Gedanke erstreckt sich auf alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Dafür müssen vor allem Hürden und Hindernisse abgebaut werden, die Menschen von der Teilhabe am sozialen Leben ausschließen. Deshalb wollen wir die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum z.B. im Nahverkehr, in Schulen, in Jugendcafés und auf Spielplätzen weiter ausbauen.